Gedanken zum Training

Der Hund lernt am Erfolg.

Lernen ist ein Prozess der Wechselwirkung zwischen Tier und Umwelt, aus welchem eine Verhaltensänderung hervorgeht.

📘 Verhaltensbiologie für Hundehalter (Udo Ganslosser)


Ein Wort zum Rudelführer: Autorität geniesst, wer authentisch und verlässlich handelt; soziale Anerkennung geniesst, wer wenig Aggression zeigt und alles regeln kann (aber nicht muss), was es im Gemeinschaftsinteresse zu regeln gibt.

📗 Dog Coaching. Schritt für Schritt (Anja Mack/Kirsten Wolf)


Soziale Lebewesen wie der Hund haben drei Bedürfnisse:

  • Zugehörigkeit zu einer Gruppe
  • Geborgenheit und Sicherheit innerhalb dieser Gruppe
  • Möglichkeiten, sich weiterentwickeln zu können

Spielregeln

  • Spielanfang und -ende bestimmen
  • Spiel varieren und neue Elemente einbauen
  • Aufhören, wenn es am Schönsten ist
  • Spielart dem Hund anpassen
  • aktiv mitspielen, mit Begeisterung
  • sich vom Hund inspierieren lassen

Auch einmal an der Leine mit dem Hund spielen, damit er  Spass mit Ihnen auch mit der (meist ungeliebten) Leine verknüpft.

📒 So lernt mein Hund (Sabine Winkler)


Der Mensch als Angstauslöser:

  • er beugt sich über den Hund
  • er lehnt sich nach vorne beim Heranrufen
  • er streckt ihm die Hand entgegen
  • er schmust mit ihm
  • er streichelt ihn am Kopf

Unsicherer und ängstlicher Hund: er muss sich von sich aus einem ihn ängstigenden Objekt nähern können und nicht hingeschleift werden.

📙 Hunde verstehen. Die Hundeschule (Krivy und Lanzerath)


Wir stellen für den Hund ein "Ersatzrudel" dar, an welches er die Erwartungen stellt, die er seiner Denkweise nach an einen sozialen Verbund stellen kann: SICHERHEIT, ZUGEHÖRIGKEIT, REGELN und klar erkennbare STRUKTUREN.

📘 Hündisch für Nichthunde (Martina Braun)


Der Chef ist nicht der Chef, weil er klare Regeln aufstellt, sondern weil er der Chef ist, kann er klare Regeln aufstellen.

📙 Hunde brauchen klare Grenzen (Michael Grewe)


Keine Konflikte garantieren Konflikte.

📖 Ich lauf schon mal vor ... (Thomas Baumann)


Er-ziehung führt zu Be-ziehung (Bindung). Vertrauen und Zuneigung entstehen durch die Summe der (souverän) gelösten Konflikte.

📙 Hunde brauchen klare Grenzen (Michael Grewe)


Den Namen des Hundes stets positiv einsetzen, im Sinne von: "Wau, der Chef/die Chefin hat wieder eine Idee, was wir tolles machen können!" Den Namen also nicht missbrauchen für tägliches Geplauder ohne Signalcharakter; sich daher einen Kosenamen ausdenken, dem dann kein Kommando folgt.

📘 Hündisch für Nichthunde (Martina Braun)


BENEVOLENT LEADERSHIP. Alle unsere Korrekturen in der Erziehung dienen letztendlich dem Wohl des Hundes (seinem körperlichen und seelischen) und können vielleicht einmal sein Leben retten.

📔 THE OTHER END OF THE LEASH (Patricia B. McConnell)


Der grösste Wunsch eines Hundetrainers? Dass der Halter einsieht, dass er seinen Hund erstens motivieren muss, damit er etwas tut (für freie Tiere gibt es nichts umsonst) und zweitens die Konsequenzen durchsetzt.

📚 Hunde sind anders (Jean Donaldson)


Die Kunst des Hundetrainings besteht darin, einem Schüler, der nicht dieselbe Sprache spricht und der eine andere Weltvorstellung hat als wir selbst, die Inhalte so beizubringen, dass sie leicht nachvollziehbar sind. (...) Man muss ihn nur selbständig denken lassen.

📓 Die Hunde-Uni (Viviane Theby, Vorwort Celina del Amo)


Erwischen Sie Ihren Hund immer dabei, wenn er etwas richtig macht.

📗 Hunde erziehen (Christiane Blenski)


Dominanz ist keine Eigenschaft, sondern kennzeichnet die Art und Weise der Beziehung zwischen mindestens zwei Lebewesen. Dominanz wird weniger vom Dominierenden, als vielmehr  vom Subdominanten durch aktive Unterwerfung (d.h. von sich aus ohne Zwang durch den Anderen) und Rücknahme der eigenen Interessen akzeptiert.

📒Verhaltensbiologie für Hundehalter (Udo Ganslosser)


Literaturtipps Hunde

Theby, Viviane: Die Hunde-Uni, Kynos Verlag 2013

Tomasini, Mirko: Das Leitwolf Training, Ulmer 2012

Tomasini, Mirko: Das Leitwolf Spiel, Ulmer 2014

Literaturtipps Katzen