Atemwege: Lunge, Bronchien, Husten

Wenn Sie sich bei Erkrankungen der Atemwege Ihres Tieres in die Hände der Schulmedizin begeben, erhalten Sie nicht selten Antibiotika. Damit aber gehen Sie für Ihr Tier nicht nur das Risiko ein, dass es unter den vielen verschiedenen antibiotikatypischen Nebenwirkungen leiden muss (Störung der Darmflora, Pilzinfekte, Schwäche des Immunsystems).

Auch wird es Ihrem Tier auf diese Weise sehr schwer fallen, die Selbstheilungskräfte seines Organismus anzukurbeln. Dann aber bleibt Ihr Tier weiterhin anfällig und schwach – und beim nächsten Infekt ist es wieder unter den ersten, die es erwischt.

Hat Ihr Tier zudem ein Virusinfekt  – wie bei Erkältungen üblich – dann wirken Antibiotika nur wenig, denn Antibiotika schiessen auf Bakterien, aber nicht auf Viren. In diesem Falle können Antibiotika lediglich etwaige parallel auftretende bakterielle Sekundärinfektionen lindern, wie z. B. Nebenhöhlen-, Mittelohr- oder Lungenentzündungen. Das Virus selbst aber bleibt unberührt.

Die vielen Heilwirkungen der Heilpflanzen

Im Gegensatz zu allopathischen Mitteln (Antibiotika & Co.) wirken Heilpflanzen auf ganz andere Weise. Zwar können teilweise auch sie Bakterien töten. Doch enthalten Heilpflanzen – im Gegensatz zu Antibiotika – nicht nur antibakteriell wirkende Stoffe, sondern daneben auch sekundäre Pflanzenstoffe mit noch vielen anderen ganz unterschiedlichen Wirkungen.

So gibt es Pflanzenstoffe, die antioxidativ (Antioxidantien schützen die Körperzellen vor freien Radikalen, indem sie diese binden) und entzündungshemmend wirken. Andere lösen und verflüssigen Schleim, wieder andere entkrampfen (bei Husten wichtig) und die nächsten fördern die Regeneration der Schleimhäute. Wenn man überdies gezielt verschiedene Heilpflanzen miteinander kombiniert, kann man alle diese Heilwirkungen gleichzeitig abdecken.

Eine Heilpflanze kann also den Infekt der Atemwege auf vielen Ebenen gleichzeitig beeinflussen und bessern, während Antibiotika einfach nur Bakterien bekämpfen, ohne den Körper zu heilen.