Borreliose

Grundsätzlich scheinen Hunde eine geringe Empfänglichkeit gegenüber Borreliose-Erregern zu besitzen. Es wird vermutet, dass nur etwa 1% aller infizierten Hunde jemals Symptome zeigen, obwohl in einigen Regionen bis zu 100% der Hunde mit Borrelien infiziert sind.

 

Fieber, Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit und Muskelschmerzen sind die beim Menschen am Anfang einer Borreliose beschriebenen Symptome. Man vermutet, dass diese Beschwerden auch bei Hunden auftreten, aber nur selten bemerkt werden.

 

Deutliche Symptome können beim Hund aber durch die Bildung der Antigen-Antikörper-Komplexe entstehen. Wenn diese sich in verschiedenen Organen ablagern, führen sie dort zu Entzündungen.

 

Am häufigsten werden Lahmheiten beobachtet, die durch Gelenkentzündungen hervorgerufen werden. Ein oder mehrere Gelenke sind geschwollen und schmerzhaft. Die Gelenkentzündung kann auch "wandern" und wechselseitig auftreten.

Borrelien besitzen  spezielle Fähigkeiten, dem Abwehrsystem zu entkommen:

  • Borrelien können in Zellen eindringen und sich dort vor den Antikörpern verstecken. Sie können diese Zellen jederzeit wieder verlassen und – durch die Ablagerung neuer Komplexe – einen neuen Krankheitsschub auslösen.
  • Borrelien können sich ständig leicht verändern und entkommen so den Antikörpern.

Behandlung

Therapien zur Behandlung der Borreliose beim Menschen gehören zu meinem Spezialgebiet. Besteht der Verdacht, dass Ihr Tier an Borreliose erkrankt ist, melden Sie sich bei mir. Gerne bespreche ich mit Ihnen das Vorgehen.