Akrale Leckdermatitis (ALD)

Als Akrale Leckdermatitis bezeichnet man eine Verhaltensstörung. Betroffene Tiere belecken oder kratzen eine Körperstelle unablässig. An die so geschädigte Haut können sich leicht Pilze und Bakterien  anlagern und dies führt zu einer Folgeinfektion (Sekundärinfektion), die wiederum Juckreiz oder Schmerzen auslösen.

Eine Leckdermatitis kann durch Stress, Langeweile, Verlustängste, Bewegungsmangel, Konflikte mit anderen Haustieren oder durch den Tierhalter selbst ausgelöst werden. Psychische Belastungen der Bezugspersonen, die eventuell einen familiären oder beruflichen Hintergrund haben, färben auf die Gesundheit der Haustiere ab.

Lesen Sie dazu das Buch von Gisa Genneper und Rolf Kamphausen "Wenn Tiere ihre Menschen spiegeln. Wie Haustiere unsere Probleme übernehmen".

Behandlung

Ein gesunder Lebensstil geht einher mit einer gesunden, massvollen Ernährung, ausreichender Bewegung an frischer Luft, angemessener Entspannung und einem erholsamen Schlaf.

Dieser Lebensstil ist von elementarer Bedeutung, denn er trägt auch zur Erhaltung oder Wiederherstellung einer gesunden Seele bei und diese wiederum kann nur in einem gesunden Körper existieren.

Dies zeigt einerseits, dass eine ungesunde Lebensweise sowohl körperlich als auch seelisch krank machen kann und andererseits macht es deutlich, wie eng  körperliches und seelisches Befinden miteinander verknüpft sind.

Der Phytotherapeut kennt spezielle Pflanzen, die bei Depressionen und bei Angstzuständen helfen können, so zum Beispiel die so genannten Adaptogene. Ein Adaptogen ist eine Pflanze, die dabei hilft, Stress besser ertragen zu können. Man wird sozusagen stressresistenter und geichzeitig erhöht sich die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Fragen Sie mich nach der Therapie.