Zwischenzehenentzündung (Pododermatitis)

Bei einer Zwischenzehenentzündung (Pododermatitis) handelt es sich um eine Entzündung der dünnen Häute, die beim Spreizen der Krallen sichtbar werden. Alle vier Pfoten können erkranken, besonders häufig sind jedoch die Vorderpfoten betroffen.

Die Symptome einer Zwischenzehenentzündung sind vor allem Juckreiz, der sich durch starkes Nagen, Lecken oder Beißen bemerkbar macht. Die Haut zwischen den Zehen ist feucht, gerötet und mitunter fällt das Fell aus.

Zwischenzehenentzündungen können durch viele verschiedene Ursachen hervorgerufen werden. Häufig genügt ein kleiner Reiz, der dann durch Lecken, Nagen oder Kauen zu einer entzündlichen Veränderung führt.

  • Äußere Faktoren: Fremdkörper wie Grannen, Holzsplitter, Steine oder Dornen durchdringen leicht die dünne Haut zwischen den Zehen. Auch Kälte, Salz bei Winterstreuung, Desinfektionsmittel oder Dünger reizen die Haut.
  • Allergien
  • Pilze
  • Parasiten
  • Psychische Ursachen: Auch psychische Ursachen führen zu Zwischenzehenentzündungen (akrale Leckdermatitis)

Behandlung

Die allumfassende Verbundenheit im Organismus zeigt, dass eine Störung der inneren Ordnung, zum Beispiel eine Entzündung wie die Pododermatitis, keineswegs nur auf einen bestimmten Körperbereich, begrenzt werden kann. Da Alles mit Allem verbunden ist, kann eine Krankheit auch Auswirkung in anderen körperlichen oder seelischen Bereichen zeigen. Ein möglicher Ansatz ist die Ausleitungstherapie. Lesen Sie dazu meine einleitenden Worte zu Naturheilkunde und Homöopathie.