Mit einem homöopathischen Heilmittel wird bei einer Gehörgangsentzündung (einer Otitis externa) der Stoffwechsel reguliert, Schmerz und Juckreiz gelindert und eine übermässige Sekretmenge reduziert. Die Entzündung heilt besser aus und bei einer schon länger bestehenden Otitis externa ist die Rückfallrate geringer.


Ursachen für eine Gehörgangsentzündung, einer Otits externa

Grannen

Im Sommer wächst viel wildes, hohes Gras, dessen Samen in Ähren heranreift. Gelangt eine solche Ährenspitze, auch Granne genannt, in den Gehörgang, so sind eindeutig Beschwerden festzustellen. Hat sich ein Hund eine Granne eingefangen, so ist dies nicht nur sehr schmerzhaft für ihn, es besteht auch die Gefahr, dass das Trommelfell beschädigt wird.

Ohrmilben

Die winzigen Parasiten leben in und rund um das Ohr, wo sie sich von Ohrenschmalz und Hautschuppen ernähren. Sie verursachen dem Hund eine Menge Unbehagen und Juckreiz. Ein Befall mit Ohrmilben wird vorrangig bei Welpen festgestellt, kann im Grunde aber alle Altersklassen heimsuchen.

Ohrenentzündung

Der Gehörgang bietet ein ideales Milieu für Bakterien, Pilze und Hefen. Eine Ohrenentzündung geht oft mit einer Mischinfektion dieser Organismen einher. Aus diesem Grund kann eine solche Infektion sehr unterschiedlich aussehen: das Ohrenschmalz kann eher gelblich oder braun gefärbt sein, die Menge des Schmalzes kann variieren, es können schuppige Krusten sichtbar sein, manchmal bildet sich auch Eiter. Eine ganze Reihe von Faktoren fördert die Entwicklung der Entzündung. Bei Hunden mit großen, hängenden Ohren wie beim Basset treten häufig Ohrenprobleme auf. Zusätzlich kann auch Schwimmen einen Einfluss auf die Entwicklung von Infektionen haben. Es ist möglich, dass sich im Gehörgang Schmutz ansammelt, wodurch Bakterien, Pilze und Hefen einen idealen Nährboden finden.

Weitere mögliche Ursachen sind:

  • Stoffwechselstörungen (Leber, Niere; Magen/Darm)
  • grössere Anfälligkeit bei Rassen mit stark hängenden Ohren (Hefen, Bakterien)
  • Hormonelle Störungen (Schilddrüse; männliche oder weibliche Geschlechtsorgane)
  • Autoimmunerkrankung

Exkurs: Autoimmunerkrankung

Ein starkes Immunsystem ist normalerweise in der Lage, gesundheitsgefährdende Organismen abzuwehren, bevor sie uns gefährlich werden können. Wenn das Immunsystem jedoch aus der Balance gerät, haben Krankheiten ein leichtes Spiel. Besonders drastisch äussert sich das gestörte Gleichgewicht im Körper anhand von Autoimmunerkrankungen wie dem Lupus erythematodes (SLE). Bei diesen Krankheiten richtet sich das Immunsystem fälschlicherweise mit Antikörpern gegen den eigenen Körper. Diese Abwehrstoffe erzeugen Entzündungen, zerfressen Gewebe und können schlimmstenfalls ganze Organe schädigen.

Ein weiteres Beispiel: Hashimoto thyreoiditis ist die häufigste Autoimmunerkrankung und gleichzeitig die häufigste Ursache einer Schilddrüsenunterfunktion. Es handelt sich um eine chronisch entzündliche Erkrankung, in deren Verlauf die Schilddrüse vom körpereigenen Immunsystem angegriffen wird und sich langsam auflöst.


Exkurs: Impfen

Geimpft wird viel – ob Erwachsene, Kinder oder Haustiere. Gleichzeitig nimmt die Zahl der Autoimmunerkrankungen immer weiter zu. Könnte es hier einen Zusammenhang geben? Impfungen zielen immerhin direkt auf eine Stimulation des Immunsystems ab, und Autoimmunerkrankungen bezeichnen eine Überaktivität des Immunsystems. In der Schulmedizin gelten die Ursachen der Autoimmunerkrankungen als unbekannt. Verschiedene Studien aber konnten zeigen: Impfungen sind sehr wohl an der Entstehung von Autoimmunerkrankungen beteiligt.

Wie also sind Impfungen bei Autoimmunerkrankungen einzuschätzen? Sind sie harmlos? Oder können sie Schübe triggern? Und wie ist es beim Gesunden? Können Impfungen das Immunsystem so aus dem Gleichgewicht werfen, dass Autoimmunerkrankungen entstehen?

Weitere Ursachen für Autoimmunerkrankungen

Weitere Ursachen für Autoimmunerkrankungen sind neben Impfungen einerseits die Ernährung und andererseits der Gesundheitszustand der Darmflora.

Sollten Sie bereits an einer Autoimmunerkrankung leiden oder sollten in Ihrer Familie Autoimmunerkrankungen an der Tagesordnung sein, wäre es empfehlenswert, nur jene Impfungen durchführen zu lassen, die wirklich unverzichtbar sind. Dasselbe gilt für Haustiere.