Der Krebs des Pankreas (Bauchspeicheldrüse) gehört zu den gefährlichsten Krebsarten. Die Heilungschancen seien nicht sehr hoch, wird immer wieder gesagt. Vorbeugung ist daher sehr wichtig – besonders wenn man zur Risikogruppe gehört. Das ist bei Übergewichtigen der Fall   oder wenn Bauchspeicheldrüsenkrebs bereits in der Familie vorkam. Abnehmen steht bei den präventiven Massnahmen somit ganz oben. Doch gibt es noch viele andere zumeist sehr leicht umzusetzende Möglichkeiten, wie man Pankreaskrebs vorbeugen kann.

Enzyme in der Therapie und Prävention von Pankreaskrebs

Die Enzymtherapie kann begleitend wohl jede Krebstherapie ergänzen. Enzyme kennt man aus dem Bereich der Verdauung. Dort gibt es Enzyme, die Kohlenhydrate spalten, Enzyme, die Fette spalten und Enzyme, die Proteine spalten (proteolytische Enzyme). Die Bauchspeicheldrüse nun ist bekanntlich ein lebenswichtiger Enzymproduzent. Wird sie nun aufgrund eines Krebsgeschehens ganz oder teilweise entfernt, müssen die jetzt fehlenden Enzyme in Kapsel- oder Pulverform eingenommen werden – und zwar immer zum Essen.

Daneben gibt es aber noch Enzympräparate, die sowohl vorbeugend als auch therapiebegleitend eingenommen werden können – und zwar nicht nur in Sachen Krebs, sondern auch bei Gefässerkrankungen und Gelenkbeschwerden (Arthritis, Arthrose). Es handelt sich meist um Mischungen aus proteolytischen Enzymen (Papain, Bromelain, Trypsin u. a.), die eventuell noch mit Vitaminen und Spurenelementen ergänzt werden.

Enzyme dieser Art können zu vielen positiven Wirkungen im Organismus führen und eignen sich somit auch als Begleittherapie bei Strahlungs- und Chemotherapien sowie zur Einnahme nach Operationen, da sie die Nebenwirkungen dieser Massnahmen lindern können. So ist die Rede beispielsweise von entzündungshemmenden, schmerzlindernden, abschwellenden, wundheilungsfördernden und schleimhautschützenden Eigenschaften. Offenbar reduzieren Enzyme auch die Wahrscheinlichkeit von Rückfällen, da sie dem Immunsystem helfen, Krebszellen, die sich gerne mit allen Tricks zu verstecken suchen, leichter zu erkennen.

Das Immunsystem nun ist bekanntlich nur so stark, wie es ihm die Darmgesundheit erlaubt, da ein Grossteil des Immunsystems im Darm lokalisiert ist. Folglich spielt die Pflege des Darms und der Darmflora auch in der Prävention von Pankreaskrebs eine grosse Rolle.



Ganzheitliche Massnahmen zur Bauchspeicheldrüsenkrebs-Prävention

Bei der folgenden Zusammenstellung an möglichen ganzheitlichen Massnahmen zur Vorbeugung oder auch begleitenden Therapie von Bauchspeicheldrüsenkrebs, handelt es sich lediglich um Vorschläge, die sicher noch um viele weitere ergänzt werden können. Besprechen Sie mit Ihrem ganzheitlichen Therapeuten, welche Massnahmen für Ihr Tier erforderlich sind und welche zusätzlichen Therapien/Methoden ratsam wären. Und denken Sie immer daran: Es geht nicht darum, sich zwischen der Naturheilkunde und der Schulmedizin entscheiden zu müssen, sondern darum, beides intelligent miteinander zu kombinieren!

  • Ernähren Sie Ihr Tier gesund und vollwertig, bevorzugt aus vielen frischen Früchten, Gemüsen, Kräutern und Salaten. Grüne Smoothies und frisch gepresste Säfte  – besonders aus Kräutern, Blattgemüse, Gräsern etc. sind sehr empfehlenswert. Gemischt werden können die Grünsäfte mit Frucht- oder Gemüsesäften (Apfel- oder Karottensaft) – ebenfalls frisch gepresst.
  • Geben Sie Ihrem Tier keinen Zucker und keine Lebensmittel aus isolierten Kohlenhydraten (Weissmehl, polierter Reis, Stärke etc. )
  • Geben Sie Ihrem Tier am besten Wasser zu trinken und darüber hinaus regelmässig Grüntee (bei niedrigen Temperaturen zubereitet).
  • Gehen Sie im Sommer mit Ihrem Tier regelmässig Sonne bzw. Vitamin D tanken.
  • Auch entgiftende Massnahmen sind oft hilfreich, wie z. B. eine Darmreinigung.

Und unterschätzen Sie ausserdem nicht die Heilkraft Ihrer Gedanken, die sich auf Ihr Tier übertragen: Selbstheilung durch die Kraft der Gedanken.