Die Bauchspeicheldrüsenschwäche ist weiter verbreitet, als man glaubt. Wenn Ihr Tier an rätselhaften Blähungen, Bauchkrämpfen, dünnem Stuhl und aufgetriebenem Leib noch Stunden nach dem letzten Essen leiden, dann könnte es von einer Bauchspeicheldrüsenschwäche betroffen sein. Die Diagnose jedoch ist einfach, und die Therapie führt meist schnell zu einer Besserung der Symptome. Bei Blähungen und den übrigen genannten Beschwerden ist daher nicht nur an die Galle oder ein Darmproblem zu denken, sondern immer auch an die Bauchspeicheldrüse.

Die Bauchspeicheldrüse – ihre Aufgaben

Die Bauchspeicheldrüse (der Pankreas) hat zwei völlig unterschiedliche Aufgaben:

Sie produziert einerseits das Insulin für den Blutzuckertransport in die Zellen und andererseits den sog. Bauchspeichel, der aus vielen verschiedenen Verdauungsenzymen besteht. Darunter sind Proteasen, die Eiweisse verdauen, Lipasen, die Fette spalten und Amylasen für die Kohlenhydratverdauung. Die Bauchspeicheldrüse gibt diese Enzyme an den Dünndarm ab, wo sie zur Tat schreiten und die Nahrung verdauen.


Naturheilkunde bei Bauchspeicheldrüsenschwäche

Für die Bauchspeicheldrüse ist – wie für viele andere Organe und Gebrechen ebenfalls – ein Kraut gewachsen, dem es gelingt die Enzymausschüttung der Bauchspeicheldrüse anzuregen.

Da Tiere mit Bauchspeicheldrüsenschwäche oft auch niedergeschlagen sind, wirkt dieses Kraut doppelt gut, denn es gilt gleichzeitig als mildes natürliches Antidepressivum und hebt die trübe Stimmung. Zusätzlich wirkt es blähungswidrig und ist gut für das gesamte Leber-Gallen-System.