Leider können auch Katzen an Demenz erkranken, daher ist es wichtig, sie von Anfang an nicht nur körperlich, sondern auch geistig fit zu halten.


Fellnase geistig herausfordern

Um Ihre Katze geistig fit zu halten, sollten Sie sie vor Herausforderungen stellen. So können Sie zum Beispiel überall im Haus kleine Futterverstecke einrichten, sodass Ihre Miez auf "Schatzsuche" gehen kann. Oder Sie lassen sie mit Futterspielzeug spielen. Dies können Bälle mit Löchern sein, in die Sie Leckerlis füllen, oder Rätselspiele, bei denen Ihre Katze erst bestimmte Aufgaben lösen muss, bevor sie an die Leckereien kommt.

Ab und zu neue Tricks beibringen

Die Katzenerziehung gilt zwar als schwieriger als die Hundeerziehung, dennoch können Sie Ihrer Katze den einen oder anderen Trick beibringen – auch das hält sie geistig fit. Dies können recht einfache Dinge sein, zum Beispiel kann sie ihren Namen lernen oder das Kommando "Komm". Doch auch Apportieren und Pfötchengeben können Sie Ihrer Miez beibringen.


Dank guter Pflege und fortgeschrittener Medizin erreichen Katzen heutzutage oft ein sehr hohes Alter, sodass auch mehr Katzenbesitzer Alterserscheinungen bei ihren Haustieren beobachten. Demenz tritt besonders häufig bei Vierbeinern, die älter als 15 Jahre alt sind, auf. Auch etwas früher kann es die Vierbeiner aber erwischen. Gedächtnis und Orientierungsfähigkeit lassen dann nach und die Halter der Tiere merken an verschiedenen Symptomen, dass etwas nicht stimmt.

Mögliche Symptome von Demenz

Katzen mit Demenz wirken oft orientierungslos bis verwirrt. Sie erkennen ihre Menschen zeitweise nicht mehr und finden altbekannte Wege nicht, zum Beispiel den zum Lieblingsschlafplatz, dem Futternapf oder dem Katzenklo. Viele demente Stubentiger wandern außerdem mehr in der Wohnung umher als sonst. Am stärksten zeigt sich die Orientierungsschwierigkeit bei der Katze nach dem Aufwachen. Ist die Katze einen Moment wach, kann sich ihr Zustand wieder etwas bessern.

Aggressivität, Unsauberkeit und lautes Maunzen

Plötzliche Unsauberkeit kann ebenfalls ein Zeichen von Altersdemenz sein, dasselbe gilt für plötzlich aggressives Verhalten, kratzen oder beißen. Ständiges lautes Miauen und andere Lautäußerungen können bei Demenz auftreten, eine Veränderung des Schlafrhythmus und der Beziehung zu tierischen Artgenossen.