Eine Scheinträchtigkeit bei der Katze liegt vor, wenn eine Katze sich mütterlich verhält, obwohl sie nicht trächtig war. Ihr Gesäuge ist vergrößert und sie bildet Milch. Der Tierarzt spricht von einer Pseudogravidität. Eine Scheinträchtigkeit bei der Katze tritt meist nach einem Eisprung ohne Paarung oder am Ende des Sexualzyklus auf – im Diöstrus. Zu diesem Zeitpunkt fallen die Hormone im Körper der Katze ab.

WAS SIND DIE URSACHEN EINER SCHEINTRÄCHTIGKEIT BEI DER KATZE?

Eine Scheinträchtigkeit bei der Katze tritt in einer bestimmten Phase ihres Sexualzyklus auf – dem Diöstrus. In dieser Phase kommt es zum Abfall des Schwangerschaftshormons Progesteron und zu einem Anstieg des Hormons Prolaktin. Manchmal kann diese Hormonumstellung zu einer Scheinträchtigkeit bei der Katze führen.

Oftmals tritt eine Scheinträchtigkeit bei der Katze nach einem spontanen Eisprung auf – normalerweise wird der Eisprung bei der Katze durch die Paarung bzw. häufige Paarungen hintereinander mit einem Kater ausgelöst. Kommt es zu einem Eisprung ohne Paarung, spricht der Tierarzt von einer spontanen Ovulation. Im Gegensatz zum Hund, kommt eine Scheinträchtigkeit bei der Katze seltener vor.