Ein Trauma bei Katzen kann sowohl körperlich – als Folge einer Verletzung des Organismus durch Gewalteinwirkung –  als auch seelisch sein. Ein seelisches Trauma ist eine starke psychische Erschütterung, die im Unterbewusstsein noch lange wirksam ist. 

Eine traumatisierte Katze steht zunächst unter Schock, was sich durch Symptome wie eine starre, geduckte Haltung, aufgerissene Augen und geweitete Pupillen äußert. Die Therapie sollte möglichst bald nach dem traumatischen Ereignis stattfinden – anderenfalls kann es zu Spätfolgen wie einer Angststörung, Aggression und anderen Verhaltensauffälligkeiten kommen.

 

Ursachen für seelische Traumata bei Katzen

 

Die Gründe für Traumata bei Katzen sind vielfältig und für den Katzenhalter nicht immer leicht zu erkennen. Mögliche Ursachen sind zum Beispiel ein Unfall oder eine Misshandlung, die das Tier zutiefst verunsichert und ihm große Schmerzen zugefügt haben.

Auch eine Vergiftung oder eine Verbrennung können ein Trauma auslösen. Manchmal ist es ein plötzliches lautes Geräusch wie bei einem Gewitter oder Feuerwerk, vor dem sich die Katze so sehr erschreckt, dass ihr Vertrauen erschüttert und sie traumatisiert wird.

Es muss jedoch nicht immer ein einmaliges Erlebnis sein, das zu einem Trauma führt. Eine traumatisierte Katze kann auch das Ergebnis jahrelanger Vernachlässigung und Verunsicherung sein.

Manche Katzen sind anfälliger für Traumata als andere.

So erholen sich Tiere, die insgesamt seelisch gefestigt sind, schneller von einem Schock als unsichere Katzen, die zum Beispiel zu früh von ihrer Mutter getrennt wurden oder kein liebevolles Zuhause kennen.

Denn auch hier gilt: Jede Katze ist anders.


Viele Katzen, die aus schlechten Haltungsbedingen gerettet werden, kommen mit schweren psychischen und körperlichen Traumatisierungen zu ihren neuen Besitzern.

Manche Tiere gewöhnen sich rasch und ohne gröbere sichtbare Probleme ein, doch manche Katzen reagieren anders: Während die Menschen sich freuen, einem armen Tier ein schönes Leben bieten zu können, ist die Katze ihren Rettern gegenüber manchmal äußerst misstrauisch, wenig zugänglich oder gar aggressiv.

Gefühle von Frustration sind bei den neuen Besitzern keine Seltenheit, wenn sich ihr neuer Lebensgefährte so abweisend verhält.

Da wir oft gar nicht wissen, was die Tiere in ihrem bisherigen Leben alles durchgemacht haben oder wovor sie sich konkret fürchten,

empfiehlt sich die Unterstützung mit sanften Methoden aus der Naturheilkunde um unseren Weggefährten die Eingewöhnung in ihr neues Leben leichter zu gestalten.


Da Katzen hochsensible Wesen sind, kann ihnen bei Traumatisierungen sehr gut mit homöopathischen Mitteln geholfen werden.