Unter Durchfall bei Katzen (Diarrhö) versteht man häufigen Kotabsatz, der in Menge und Beschaffenheit verändert ist. Durchfall bei Katzen kann beispielsweise breiig, dünnflüssig bis wässrig oder blutig sein; auch kann der Kot in der Farbe variieren.

Durchfall bei Katzen kann unterschiedliche Ursachen haben und etwa bei Infektionen, Darmentzündungen oder Futter-Unverträglichkeiten auftreten.

Durchfall hilft dem Körper der Katze, sich schnell von schädlichen Stoffen zu entledigen. Doch kommt es auch bei Darmreizung, nervösen Störungen, Hormonstörungen und bestimmten Krankheiten zu Durchfall bei Katzen.

Bei einer Durchfallerkrankung verliert die Katze zu viel Flüssigkeit über den Darm. Das spiegelt sich deutlich in dem geradezu flüssigen Kot der Katze wieder. Häufig erfolgt der Kotabsatz dann auch in kürzeren zeitlichen Abständen. Schon dieser Flüssigkeitsverlust kann, wenn er länger anhält, den Wasserhaushalt der Katze durcheinanderbringen. Sie wird matt, frisst nicht wie gewohnt und nimmt ab. Im schlimmsten Fall werden dabei schließlich auch die Nieren der Katze in Mitleidenschaft gezogen.

 

Da Katzen von Natur aus wenig trinken, reicht bei massivem Durchfall die normale Flüssigkeitsaufnahme nicht aus, um die Verluste im Wasserhaushalt über den Darm auszugleichen.

 


Homöopathie bei Durchfall

Den Homöopathen interessiert der Körper als Ganzes. Das von ihm verordnete homöopathische Mittel stärkt die Abwehrkräfte und sorgt für ein optimales Umfeld.

 

Je nach der Ursache für den Durchfall passiert bei der homöopathischen Behandlung folgendes: Eine zu starke Darmmotorik bei Durchfall, den Nervosität auslöst, wird  langsamer. Dadurch kann der Darm wieder Flüssigkeit aus der Nahrung aufnehmen und der Patient setzt daher keinen weiteren Durchfall ab.

 

Verursachen Bakterien oder Viren den Durchfall, dann gilt es, das Darmmilieu zu sanieren, d.h. den Darm mit seiner Schleimhaut so weit wieder herzustellen, dass den Krankheitserregern im wahrsten Sinne des Wortes "der Boden unter den Füssen weggezogen wird".