Heilmethoden

Zuerst steht bei mir in der Regel die Umstimmung des Milieus auf dem Programm. Dies geschieht mit einer Kur, deren Komponenten alle aus der Natur stammen und nicht künstlich (synthetisch) hergestellt worden sind. Diese Kur dauert etwas mehr als einen Monat und ist mit wenig Aufwand von Ihrer Seite verbunden. Alle relevanten Informationen dazu erhalten Sie von mir. Diese Kur stärkt Leber, Galle, Niere, Blase und das Immunsystem Ihres Tieres.

 

Anhand der erzielten Fortschritte sprechen ich mich mit Ihnen ab, wie es anschliessend weiter gehen kann: Soll ich für Ihr Tier das geeignete homöopathische Konstitutionsmittel eruieren? Dies geschieht mittels einer Anamnese, die dann etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen wird.

 

Möchten Sie jedoch einen anderen Behandlungsweg gehen, so bespreche ich diesen gerne mit Ihnen zum Beispiel bei einer Konsultation.

 

Wie beim Menschen spielt bei der Entstehung von Krankheiten auch bei Tieren die eingenommene Nahrung eine wichtige Rolle. Hier steht mir das Wissen der Tiergesundheitstrainerin zur Verfügung. Sie kann Sie in Bezug auf die Ernährung Ihres Tieres beraten und steht Ihnen auch bei Fragen zu Beschäftigung und Haltung Ihres Tieres zur Verfügung.

 

Ein weiterer Bestandteil der Behandlung eines kranken Tieres fällt unter den Aspekt der Psychosomatik. Diese untersucht die wechselseitige Beeinflussung von Seele (Psyche) und Körper (Soma).

 

Tiere, die an einer Krankheit leiden, die mit übelriechenden Absonderungen, Ausdünstungen, Aggression (schmerz- oder altersbedingt)  verbunden ist, verlieren oft die Zuwendung ihrer Halter. Es kann dann so weit kommen, dass solch kranke Tiere in ihrer Bewegungsfreiheit  eingeschränkt werden, nicht mehr in den Hundesport dürfen (also keine Sozialkontakte mehr haben) und dadurch zunehmend in eine Isolation geraten, welche die Krankheit durch diesen zusätzlichen Stress verschlimmert.

 

Ein Tier kann nicht nachvollziehen, warum ihm von heute auf morgen der Zutritt zu seinem gemütlichen Liegeplatz oder bis anhin genossene Streicheleinheiten verweigert werden. 

 

In einer solchen Lage müssen wir uns als Tierhalter in Erinnerung rufen, dass wir die Verantwortung für unser Tier übernommen haben und es gerade jetzt dringend unsere Unterstützung und Zuneigung braucht, damit es wieder gesund wird ...

 

Man versteht nur die Dinge, die man zähmt, sagte der Fuchs. Die Menschen haben keine Zeit mehr, um etwas kennen zu lernen. Sie kaufen sich alles fertig in den Geschäften. Da es aber keine Läden für Freunde gibt, haben die Menschen keine Freunde mehr …

 

On ne connaît que les choses que l’on apprivoise, dit le renard. Les hommes n’ont plus le temps de rien connaître. Ils achètent des choses toutes faites chez les marchands. Mais comme il n’existe point de marchands d’amis, les hommes n’ont plus d’amis. Si tu veux un ami, apprivoise-moi !

 

Antoine de Saint-Exupéry, Le Petit Prince, Chapitre 21