Allgemeines zu heilpilzen

Das Heilen mit Pilzen spielt eine grosse Rolle sowohl in der Gesundheitsvorsorge als auch in der Regulation und Behandlung vieler Krankheiten bei Hund, Katze und Pferd.

Heilpilze stärken das Immunsystem, verhindern allgemeine Erschöpfungszustände und hemmen das Wachstum von Tumoren. Die Sauerstoffaufnahme des Blutes wird verbessert, ausserdem wirken sich die Pilze positiv auf das vegetative Nervensystem aus.

In den Pilzen sind wertvolle Mineralstoffe und Spurenelemente, Vitamine, Aminosäuren und Enzyme enthalten. So stärken und schützen sie zum Beispiel Leber und Niere, Herzmuskulatur und Atemwege.

Nicht nur als Therapie, sondern auch als Prophylaxe, d.h. vorbeugend, können die Pilze eingesetzt werden.


Anwendungsgebiet der Heilpilze

Folgende Krankheiten bei Hund, Katze und Pferd können behandelt werden:

  • Allergien (Atemwege, Arzneimittel, Futtermittel, Haut- und Schleimhäute, Kontaktallergien)
  • Autoimmunreaktionen
  • Borreliose
  • Cushing-Syndrom
  • Diabetes mellitus
  • Diarrhö (Durchfall)
  • Gastritis (Magenschleimhautentzündung)
  • Harnwegsinfektionen
  • Hepatitis (Leberentzündung, ansteckend)
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Hyperthyreose (Überfunktion Schilddrüse)
  • Hypothyreose (Unterfunktion Schilddrüse)
  • Katzenschnupfen
  • Tumorerkrankungen (Haut, Milchdrüse, Hals und Mund, Prostata/Hoden, Unterleib, Knochen)

Allergien

Die Allergie beruht auf einer Fehlregulation und überschiessenden Abwehrreaktion des Immunsystems. Pilze, die in diesem Fall erfolgreich eingesetzt werden können, wirken wie folgt:

  • sie regulieren das gesamte Immunsystem
  • sie vermindern die Histaminausschüttung (Juckreiz, Entzündungen)
  • lindern Entzündungen an den Schleimhäuten
  • sichern die Sauerstoffversorgung des Körpers
  • stärken die Lunge
  • unterstützen die Leber bei der Entgiftung
  • fördern den Aufbau der Darmschleimhaut

 


Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Hier haben wir es mit Behinderungen des Blutstromes zu tun, d.h. dem Herzen wird Widerstand entgegengesetzt und eine stärkere Muskeltätigkeit provoziert. Widerstände können z.B. sein: Niereninsuffizienz, Verengung des Kapillarsystems der Lunge. Die hier eingesetzten Pilze bewirken folgendes:

  • sie versorgen den Herzmuskel mit Sauerstoff
  • unterstützen die Atemwege
  • verbessern die Fliessgeschwindigkeit des Blutes
  • stärken Herz und Niere

Erkrankungen Verdauungstrakt

Die verabreichten Pilze bewirken bei Erkrankungen des Verdauungstraktes folgendes:

  • sie regen die Regeneration der Magen-, Darm- und Maulschleimhaut an
  • wirken entspannend und ausgleichend
  • unterstützen das Wachstum probiotischer Bakterien
  • helfen bei Verstopfung

Erkrankungen Bewegungsapparat

FREIE RADIKALE spielen bei entzündlichen und degenerativen Erkrankungen eine entscheidende Rolle. Hier können die Heilpilze Entzündungsprozesse eindämmen. Ebenso stärken sie Knochen, Knorpel, Muskeln, Sehnen und Bänder.


Diabetes

Beim Diabetes mellitus handelt es sich um eine komplexe Störung des Kohlenhydrat-, Protein- und Fettstoffwechsels mit absolutem oder relativem Insulinmangel. Ursachen können Pankreatitis (Schwäche der Bauchspeicheldrüse), Adipositas (Fettleibigkeit) oder psychische Faktoren sein.

Es gibt insulinabhängigen Diabetes (Typ 1 des Menschen). Hier ist zwar Zucker im Blut vorhanden, dieser kann aber nicht in die Zelle gelangen. Die vom Tier aufgenommenen Nährstoffe werden unzureichend verwertet. Das Tier nimmt ab, obwohl es viel frisst.

Bei insulinunabhängigem Diabetes (Typ 2 des Menschen) produziert die Bauchspeicheldrüse zwar Insulin, der Körper kann dieses aber nicht normal verwerten. Diese Form der Zuckerkrankheit ist auf eine andere Grunderkrankung zurückzuführen, d.h. die Symptome sind Folgeerscheinungen eines anderen Leidens wie z.B. Bauchspeicheldrüsenentzündung oder Schilddrüsenüberfunktion.

Je nach Diabetes-Form helfen verschiedene Pilze, indem sie folgendes bewirken:

  • sie regulieren das gesamte Immunsystem
  • bewirken eine erhöhte körpereigene Insulinausschüttung
  • senken den Blutzuckerspiegel
  • verhindern die Einlagerung von Fett im Gewebe
  • stärken die Nieren
  • helfen bei entzündlichen Prozessen

Tumor

In der allgemeinen Entzündungslehre ist Tumor jede Art von Vergrösserung/Schwellung (z.B. Leber- und Milztumor). Die Onkologie definiert anders, und zwar ist  Tumor dort eine Zell- und Gewebeneubildung durch Störung der Wachstumsregulation eines Gewebes.

Bei Krebs gibt es eine erbliche Disposition, bedingt durch chromosomale Eigenheiten oder familiäre Vorerkrankungen, die eine gewisse Entartungstendenz aufweisen.

Krebs ist eine bei Haustieren häufig anzutreffende Krankheit und nimmt mit dem Älterwerden des Tieres zu. Hunde erkranken ebenso oft wie Menschen an Krebs, Katzen weniger.

Je nach der Art des Krebses wirken die Heilpilze wie folgt:

  • sie unterstützen die Leber bei der Entgiftung
  • sie fördern den Aufbau der Schleimhaut in Magen und Darm
  • unterstützen die Nieren bei ihrer Ausscheidungsfunktion und fördern die Funktion des Lymphsystems
  • stärken die Knochen und die Geschlechtsorgane

therapie mit Heilpilzen

Eine Therapie mit Heilpilzen sollte je nach Krankheitsbild über eine längere Zeit durchgeführt werden. So können die Pilze ihre ganzheitliche Wirkung entfalten. Denn vergessen Sie nicht: Heilpilze beseitigen die Ursache einer Erkrankung und nicht bloss die Symptome.