Futtermittelallergie

Das Immunsystem des Hundes überreagiert auf bestimmte Futterbestandteile: in diesem Fall spricht man von einer Futtermittelallergie. Bei Intoleranzen und Unverträglichkeiten in Bezug auf das verabreichte Futter ist hingegen das Immunsystem überhaupt nicht oder nur gering beteiligt.

Glutenhaltige und laktosehaltige Nahrungsmittel sollten einem Hund mit Verdauungs- und Hautproblemen nicht verabreicht werden.

Merkmale von Lebensmittelintoleranzen beim Menschen:

  • Eine Fructoseintoleranz zeichnet sich dadurch aus, dass man nach dem Verzehr von Früchten und anderen fructosehaltigen Lebensmitteln Bauchschmerzen und Durchfall bekommt.
  • Eine Laktoseintoleranz bewirkt Durchfälle, Blähungen und Bauchkrämpfen nach dem Verzehr von Milch und fast allen Milchprodukten.
  • Eine Histaminintoleranz kann neben anderen Symptomen wie Fliessschnupfen, Kopfschmerzen, Juckreiz, Herzklopfen und Atemnot ebenfalls zu weichem Stuhl und Blähungen führen. Meist nach dem Genuss von Wein, Sekt, Bier, reifem Käse, Sauerkraut, Rohwurst, Schokolade und Tomatenprodukten. Bei einer Histamin-Intoleranz können allerdings auch manche Früchte zu diesen Symptomen führen. Erdbeeren, Ananas, Zitrusfrüchte und Kiwi gehören ebenfalls zu den so genannten Histamin-Liberatoren, was bedeutet, dass diese zwar kein Histamin enthalten, aber im Körper die Freisetzung von Histamin anregen.
  • Eine Glutenintoleranz zeichnet sich dadurch aus, dass der Betroffene das Getreideprotein Gluten nicht verträgt und darauf mit Durchfall, Blähungen, Völlegefühl, manchmal auch mit Erbrechen, Appetitlosigkeit und Benommenheit reagiert.