Nierenerkrankung

Die Aufgabe der beiden Nieren ist es, Abfallprodukte aus dem Stoffwechsel auszuscheiden. Können sie dem nicht mehr nachkommen, weil sie geschädigt sind, kommt es zu einer schleichenden Vergiftung.

Im Körper bleiben Schlacken zurück und können Krankheiten auslösen wie Hautausschläge, Juckreiz, Körpergeruch, Rheuma, Allergien.

Ältere Hunde leiden oft an einer erworbenen Nierenerkrankung als Folge der Einnahme von Medikamenten, welche die Nieren schädigen.

Nierenfunktionsschwäche

Wird zu wenig getrunken, leiden am meisten die Nieren darunter. Hier sollte den Hunden auf die Sprünge geholfen werden, indem man ihnen zum Beispiel mit Wasser verdünnten Kartoffelsaft anbietet. Gewisse Hunde nehmen dies gerne an, riecht dies doch etwas nach "Fleischbrühe". Wasser ist an vielen Prozessen im Körper beteiligt: an der Atmung, der Verdauung, an den Bewegungen der Muskeln, am Blutkreislauf und an den Leistungs- und Sinnesorganen des Gehirns.

Behandlung aus dem Reich der Pflanzen

Um die Aktivität der Nieren zu steigern, bietet sich die Heilpflanze Katzenbart an (als Tee getrunken).

Ursachen einer Niereninsuffizienz

Es sind verschiedene Einflüsse, welche die Nieren schädigen und so in ihrer Funktion einschränken. Noch ein Wort zur Funktion der beiden Nieren: sie funktionieren wie eine Kläranlage! Das heisst, dass sie verschmutztes Wasser reinigen, aufbereiten und wieder in den Kreislauf zurückgeben. Auch ein Teil des Blutvolumens fliesst durch die Nieren und wird dort gleich "bearbeitet" wie verschmutztes Wasser.

 

Eine chronische Zystitis (Blasenentzündung) oder ein rezidivierender Katarrh des Urogenitaltraktes können Ursachen einer Insuffizienz sein. Im Gegensatz zur Leber können sich die Nieren nicht so rasch erholen. Die Einnahme von Schmerzmitteln, Ernährungsfehler, unachtsamer Umgang mit Nässe und Kälte und die bereits erwähnte zu geringe Aufnahme von Flüssigkeit wirken sich ebenfalls ungünstig aus.