Vom Menschen wissen wir: Der Darm steuert Emotionen

In den letzten Jahren wurde dieses Thema vermehrt von der Wissenschaft aufgegriffen, um dem Grund der Verbindung von Ernährung und Emotionen auf die Spur zu kommen. Neurogastroenterologen - Forscher im Bereich der Neurowissenschaften des Magen-Darm-Traktes - sind sich sicher, dass nicht nur die Nahrung an sich, sondern auch unser Darm einen enormen Einfluss auf unsere Emotionen hat.

 

Die Bedeutung des Darms: Da unser Darm zahlreiche Falten und kleine Ausstülpungen besitzt, nimmt er eine 100 mal grössere Oberfläche als unsere Haut ein. Er besitzt zudem ein eigenes, sehr grosses Nervensystem, zahlreiche Zellen, die Signalmoleküle ausschütten oder Signale wahrnehmen können und beinhaltet neben einer riesigen Anzahl an Darmbakterien auch den grössten Teil unseres Immunsystems.

Betrachtet man diese Punkte, wird einem schnell bewusst, welche Wichtigkeit der Darm für uns hat - aber nicht nur für die körperliche, sondern auch für die geistige Gesundheit.

Unser Darm kann entweder über sein komplexes Nervensystem oder über das Immunsystem mit unserem Gehirn Kontakt aufnehmen und so scheinbar die Emotionen steuern.

Es können sowohl die Inhaltsstoffe und die Konsistenz der Lebensmittel, als auch verschiedene Signale der Darmbakterien an der Kommunikation zwischen Darm und Gehirn beteiligt sein.

Und wie sieht es damit bei unseren Tieren aus?

Bei Hunden, die durch ängstliches, hyperaktives oder aggressives Verhalten auffallen, könnte (nach Ausschluss anderer Ursachen) die Ernährung als Verursacher hinzugezogen werden.

Hunde können - wie Menschen -  einen Mangel an Serotonin haben. Chronische Entzündungsprozesse, zu viel Stress ohne Ruhepausen und Ernährungsfehler sind einige Gründe dafür.

Die Verabreichung hochwertiger Omega-3-Fettsäuren - wie das Krillöl - wirkt bei Verhaltensstörungen ausgleichend.

Krillöl - einzigartig wirkungsvoll

Dieses für die Gesundheit wertvolle Öl wird aus Krill gewonnen. Hierbei handelt es sich um kleine, garnelenartige Krebstiere, die in den klaren und reinen Gewässern der Antarktis leben. Damit ist das Krillöl anderen Fischölen qualitativ weit überlegen.

Krillöl verfügt, ebenso wie andere Fischöle, über einen hohen Anteil an Omega 3-Fettsäuren. Aber auch hier unterscheidet es sich deutlich von herkömmlichen Fischölen, denn die Omega 3-Fettsäuren sind beim Krillöl an sogenannte Phospholipide gebunden. Diese ermöglichen eine wesentlich leichtere und vollständigere Verwertung der wichtigen Omega 3-Fettsäuren.

Zudem sind sie den phospholipidreichen Zellmembranen des Gehirns auffallend ähnlich, so dass sie besonders von diesen Zellen gut resorbiert werden können.

Krillöl unterstützt die Gehirnleistung und stärkt die Nerven

Die Phospholipide bilden die Basis für den Gehirnstoffwechsel und sorgen für die schnelle Weiterleitung der Informationen von Zelle zu Zelle. Sie tragen so zu Merkfähigkeit, Konzentration, Leistungsfähigkeit, Nervenstärke und Ausgeglichenheit bei.

Eine spürbare Veränderung des psychischen Befindens tritt nach der Einnahme von Krillöl häufig sehr schnell ein.

Eine weitere Besonderheit des Krillöls ist sein bemerkenswert hoher Anteil an Astaxanthin.

Welche Stoffe können weiter das Verhalten des Hundes beeinflussen?

In Fertigfuttermitteln befinden sich diverse Zusatzstoffe, so auch der Geschmacksverstärker GLUTAMAT.