Häufig gestellte Fragen (FAQ)


Was kann nicht mit Homöopathie behandelt werden?

Grenzen der Homöopathie sind Erkrankungen, bei denen ein chirurgischer Eingriff nötig ist,  z.B. gebrochene Gliedmassen, Darmverschluss.

 

Ein homöopathisches Heilmittel kann jedoch vor und nach dem Eingriff verabreicht werden, um die Heilung zu unterstützen. Ebenso wird die Narkose besser vertragen und die Nebenwirkungen durch Narkosemittel gemindert.

 

Weitere Grenzen ergeben sich, wo Substanzen fehlen und ergänzt werden müssen, z.B.  Kalzium-Infusion.


Wie kann Homöopathie auch bei Tieren helfen?

Tiere können keine verbalen Aussagen machen über ihr Befinden, ihren Krankheitszustand oder die Ursache der Krankheit. Dies ist Aufgabe ihres Besitzers und verlangt eine genaue Beobachtungsgabe.

 

Tiere kommunizieren vor allem körpersprachlich und darauf sollte der Therapeut achten.  Durch langjährige Erfahrung und intensive Studien der Tiere und ihrer Haltung, Fütterung und Wesensart konnte man Symptome finden, die man mit den in den Arzneimittelbildern der Humanmedizin aufgelisteten vergleichen konnte.

 

Die Wahl der richtigen Homöopathica zeigt sich an ihrer Heilwirkung (Empirie).



Hilft Homöopathie immer?

Homöopathische Mittel regen die Zellstrukturen zur Selbsttätigkeit an, sie appellieren an das Selbstheilungs-Bestreben des Körpers.

 

Wenn aber die organischen Veränderungen z.B. der Haut,  des Bewegungsapparates zu weit fortgeschritten sind, so ist eine wirkliche Heilung nicht mehr möglich. Die Eigenregulationsfähigkeit des Körpers lässt sich nicht mehr vollständig aktivieren, da die Krankheit nicht umkehrbar ist.

 

Die Homöopathie kann aber in diesem Fall die Beschwerden lindern ("Palliation"). Die kranken Tiere können noch einige Zeit leben ohne konventionelle Arzneien und dies bei gutem Allgemeinbefinden.

 

In diesem Zusammenhang helfen auch die bewährten Blütenessenzen.


Muss ich zuerst zum Tierarzt?

Dies ist nicht unbedingt notwendig. Es kann jedoch in gewissen Fällen von Vorteil sein, sein Tier vor der Behandlung  schulmedizinisch untersuchen zu lassen (z.B. Blutanalyse, Kotuntersuchung). Tritt beispielsweise ein Ekzem immer wieder auf, kann eine Laboruntersuchung zeigen, ob eine Belastung durch zu viel Eiweissaufnahme im Futter vorliegt und Leber und Niere geschädigt sind. Der Nachweis einer  Unterfunktion der Schilddrüse erfolgt ebenfalls über eine Blutuntersuchung. Auch bei Erkrankungen am Bewegungsapparat ist eine vorherige Abklärung durch den Tierarzt angebracht. Bei chronischen Magen-Darm-Erkrankungen kann eine Kotuntersuchung wertvolle Informationen bringen (Verdaulichkeit, krank machende Bakterien, Endoparasiten, Zustand der Darmflora).